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Aus dem Schulleben

Einblick in den Alltag der Sekundarstufe II

Siegerehrung Insel Projekt in der 10. Klasse

Die 10. Klasse hat sich auf eine schulinterne Phantasiereise begeben. 

Das Szenario:
verschiedene Teams, die alle auf unterschiedlichen einsamen Inseln gestrandet sind (selbstgewählte physische Gegebenheiten mit Zeichnung und Legende auf einem Plakat) und nichts dabei haben, müssen ihr Überleben sichern, denn sie sind auf unbestimmte Zeit auf sich alleine gestellt.
Es gilt zu klären, wer im Team entscheidet, was produziert wird, wie verteilt wird und wer welche Fähigkeiten in verschiedene Arbeitsprozesse einbringen kann. Wie werden Probleme gelöst und welches Ziel verfolgt das jeweilige Team.

Ziel des Insel-Szenarios ist es, grundlegende Wirtschafts Mechanismen kennen zu lernen und über eine Wirtschaftsordnung nachzudenken.

Jede Gruppe hat sich wirklich sehr engagiert und mit viel Freude ihre Erfahrungen und ihr Konzept im Team präsentiert. 

Wir gratulieren hier ganz herzlich den Siegerteams für ihre gute Arbeit.

1.Platz: La la Land und ESC

 

Sofia, Viola, Mirella, Stella, Charlotta, Elena, Frau Bach

P-Seminar 2021-2022

Im P-Seminar haben wir uns mit der Kinder-und Jugendhilfe in Deutschland beschäftigt. Unser Ziel war eine Aufklärungs - und Informationskampagne über die Strukturen, die Arbeit und den Lebensalltag in der Kinder-und Jugendhilfe. Produkt unserer Bemühungen sollte ein Spendenlauf, eine Website und eine Informationsveranstaltung mit informativen Podcasts werden. Das letzte Vorhaben haben wir nun im Juli an unserer Schule erfolgreich umgesetzt. 

Wir bedanken uns herzlich!

Das P-Seminar (2021-2022 )

P-Seminar "Kinder- und Jugendhilfe in Deutschland"

Wir, das P-Seminar: “Kinder- und Jugendhilfe in Deutschland”, haben am Mittwoch, den 25. Mai, einen Spendenlauf veranstaltet. Unser Ziel war, Spenden für die Tabaluga-Stiftung und den Kinderschutz München e.V. zu sammeln. Am Mittwoch waren dann die SchülerInnen der Erde mit dem Laufen an der Reihe. Ihre Eltern hatten im Voraus Beträge festgelegt, den sie jeweils pro gelaufener Runde spenden wollten. Die Laufstrecke führte einmal um die Fußballwiese und den Tippigarten. Durch die Unterstützung der KlassenlehrerInnen war der Lauf ein großer Erfolg. Engagierte Kinder, angenehmes Wetter und eine tolle Stimmung sorgten für einen reibungslosen Ablauf. 

Wir haben uns vor allem über den Spaß und die Motivation der SchülerInnen gefreut, viele liefen zahlreiche Runden und sammelten so viele Spenden. Diese wurden von uns eingesammelt oder auf unser P-Seminar-Konto überwiesen. Stand dem 03.06. sind bereits 1752,05 Euro zusammen gekommen, womit wir niemals gerechnet hätten. Dies  ist vor allem den Kindern, ihren KlassenlehrerInnen und den großzügigen Beiträgen und Spenden der Eltern zu verdanken. Wir sind sehr stolz auf diese großartige Leistung und freuen uns schon auf die weiteren Spendenläufe, die wir im Juli veranstalten werden. Durch unser Projekt und die Unterstützer des P-Seminars können wir gemeinsam etwas bewegen und Kinder und Jugendliche in der Region mit unseren Spenden unterstützen. Für diese Möglichkeit sind wir sehr dankbar und freuen uns auf alles, das uns in diesem Projekt noch erwartet.

 

Falls Sie noch Ideen für Lesestoff brauchen

(nicht nur in Zeiten eingeschränkter Kontakte immer gut zu gebrauchen), hier ein paar Empfehlungen unserer OberstufenschülerInnen des Englischkurses 'American Issues'.

Shakespeare Puzzle – der große Barde etwas spielerisch

An dem 1000 Teile Puzzle 'The World of Shakespeare' , haben SchülerInnen des Oberstufenkurses 'Shakespeare and the Elizabethan Age' nicht nur lange gemeinsam gepuzzelt, sondern auch Szenen entdeckt und kleine Erläuterungen geschrieben. Eine Schülerin, Filippa Voigt, hat aus diesen Arbeiten dieses Poster gestaltet. Great work!

How we ‘see’ Shakespeare

Schülerarbeiten der Oberstufe zu Shakespeares Sonetten aus dem Schuljahr 19/20

‘Shall I compare thee to a summer’s day…’ der Anfang des wohl bekanntesten Shakespeare Sonetts ist wohl Vielen vertraut. Aber was ist mit all den anderen Sonetten? Wovon handeln sie und vor allen Dingen, welche Bilder rufen sie hervor? Damit beschäftigten sich die SchülerInnen des Shakespeare Kurses. Diese und zahlreiche andere visuelle Interpretationen und auch 2 selbstgeschriebene Sonette sind dabei entstanden und als kleines gebundenes Heftchen im Sekretariat für 9 Euro erhältlich, SchülerInnen zahlen 6 Euro.

Kerstin May

Vierter Preis bei Bundesumweltwettbewerb

Für das Projekt: "Luftqualitätsmessungen auf unseren Schulwegen” des Oberstufenkurses Physik

Das Projekt begann mit einer Exkursion zum Meteorologischen Institut der LMU, bei der die Schülerinnen und Schüler – ausgehend vom Unterrichtsinhalt der Spektroskopie - hochmoderne spektroskopische Messverfahren und ihre Anwendung kennen gelernt haben. Professor Wenig, der in seiner Forschung mit der DOAS-Messmethode (Differentielle Optische Absorptionsspektroskopie) sehr genaue Messungen von Stickoxiden durchführt, nahm sich einen ganzen Tag Zeit, um unseren Oberstufenschülern einen Einblick in seine aktuelle Forschung zu geben. Die Schülerinnen und Schüler lernten dabei nicht nur theoretische Grundlagen und Methoden kennen, sie haben auch selbst mit moderner Messtechnik Stickoxid-Messungen auf dem Dach des Meteorologischen Instituts durchgeführt!

Anschließend an diese Exkursion durften sich die Schülerinnen und Schüler des Kurses ein kleines tragbares sensorisches Messgerät von Prof. Wenig ausleihen, mit dem sie gut zehn Tage lang kontinuierlich die Luftqualität der von ihnen eingeatmeten Luft gemessen haben. Der Fokus der Messungen lag dabei auf der Luftqualität ihrer Schulwege. Sie versuchten die Frage zu beantworten, welcher ihrer Schulwege, je nach gewählten Verkehrsmitteln, für sie gesünder ist.

Im Rahmen des projektorientierten forschungsbezogenen Unterrichts arbeiteten die Schülerinnen und Schüler in kleinen produktiven Teams an unterschiedlichen Aufgaben und tauschten sich regelmäßig bei Meetings über ihre unterschiedlichen Ergebnisse aus. Dabei wurden riesige Datensätze (von fast einer Million Messungen) mit modernen Computerprogrammen ausgewertet und interpretiert, es wurden wissenschaftliche Studien zu gesundheitlichen Konsequenzen verschiedener Luftschadstoffe studiert, und es wurden Grenzwerte und Luftqualitätsindizes verschiedener Länder berechnet, verglichen und kritisch hinterfragt - sodass sich Stück für Stück ein immer differenzierteres Bild der gesamten Thematik formte.

Bei dem Thementag der Oberstufe “Was verträgt die Erde” präsentierten die Schülerinnen und Schüler ihre Ergebnisse und zeigten dabei ihren Mitschülerinnen und Mitschülern die größten Luftschadstoffquellen ihrer Schulwege auf und sensibilisierten sie für diese Thematik. Schließlich wurden von den Schülerinnen und Schülern die Ergebnisse in einer schriftlichen Arbeit festgehalten, mit der sie einen vierten Preis beim Bundesumweltwettbewerb 2020 erhalten haben.

Bei diesem Projekt lernten die Schülerinnen und Schüler nicht nur wissenschaftliche Methoden und Forschungsinhalte kennen, sie tauchten auch selbst in die Welt der Wissenschaft ein. Die Ergebnisse der Schülerinnen und Schüler wurden in einem Vortrag auf der EGU 2020, einer internationalen wissenschaftlichen Konferenz, präsentiert und ihre Forschungsarbeit wurde zitiert. Vielleicht ist dies für eine Schülerin bzw. einen Schüler der Start ihrer bzw. seiner wissenschaftlichen Karriere …

Ein Teil des Oberstufenkurses Physik mit Herrn Linder und Prof. Wenig vor der DOAS-Messstation auf dem Dach des Meteorologischen Instituts der LMU

Sheng Ye,

Die Schülerinnen und Schüler des Oberstufenkurses Physik von Herrn Linder haben dieses Schuljahr in Kooperation mit Prof. Wenig des Meteorologischen Instituts der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) München umfangreiche Luftqualitätsmessungen auf ihren Schulwegen durchgeführt und ausgewertet. Für ihre Arbeit haben die Schülerinnen und Schüler einen vierten Preis beim Bundesumweltwettbewerb erhalten.

Schulbeginn – mal anders

Normalerweise ist die ganze Schule von der 7. bis zur 13. Klasse in der zweiten Schulwoche nach den großen Ferien unterwegs. Dieses Jahr waren wir durch Corona ausgebremst. Und dennoch konnten wir es nicht ganz sein lassen und so unternahmen wir wenigstens an zwei Tagen kleinere Fahrten in die Gegend.

Und so trieb es uns in unterschiedliche Richtungen, mal mehr mal weniger weit weg. Die einen wanderten, die anderen tauchten in die Geschichte ein, die einen folgten der Kunst, die anderen dem Glück.

Hier sind ein paar Eindrücke aus allen Unternehmungen:

P-Seminar-Arbeiten der Oberstufe laden zum Lesen und Hören ein

Im Rahmen des P-Seminars haben die SchülerInnen für das Thema "Flüchtlinge in München und Umgebung" recherchiert und waren auf vielen Veranstaltungen aktiv und dabei. Entstanden ist ein Blog im Internet (www.p-seminar.tumblr.com) und eine 60 minütige Radiosendung, die am 9.07.2015 ausgestrahlt wurde.
Steffi Bach

Flucht vor Assads Bomben – Vortrag von Dr. Hamoto

Der syrische Archäologe Dr. Hamoto lebt seit zwei Jahren in München, nachdem er mit seiner Familie auf abenteuerliche Weise aus der syrischen Stadt Aleppo vor dem Bürgerkrieg und der Verfolgung durch den Geheimdienst geflohen war. Er hatte in Deutschland studiert und auch die deutsche Staatsangehörigkeit angenommen, die drei Kinder sind mehrsprachig aufgewachsen und hatten deshalb „keine Probleme bei der Integration in ihre neue Heimat.“
Dr. Hamoto macht sich als Akademiker wenig Sorgen um seine berufliche Existenz, nach wie vor aber haben sich Bomben und Verfolgung tief ins Gedächtnis eingegraben – und er hofft auf eine friedliche Zukunft Syriens, an deren Gestaltung er sich gerne beteiligen möchte.
Sein Vortrag am 4.3.2015 vor der Oberstufe schlug einen weiten Bogen von den Ursprüngen der Konflikte im Nahen Osten (nach dem 1. Weltkrieg) bis in die Gegenwart. Dabei gliederte er seine Erzählung mit sog. Bildern: gesellschaftliche, kulturelle, politische und ökonomische Entwicklungen schilderte er und verwob die „Bilder“ wie einzelne Puzzle-Steine zu einem Gesamteindruck. Einen herzlichen Dank ihm für seinen Vortrag.
Hans Traxl

Bericht über den Syrien-Vortrag

Durch Herrn Traxls Organisation kam Dr. Azad Hamoto am 4.3.2015 zu uns nach Biberkor um einen Vortrag über den „Arabischen Frühling“ zu halten. Dr. Hamoto selbst sagt, „der gesamte arabische Frühling hat mit Frühling nichts zu tun, denn er fand im November statt.“ Unterstützt durch eine PPP informierte er uns über den politischen, sozio-ökonomischen und kulturellen Konflikt.
Dr. Hamoto studierte in Deutschland Archäologie und Kunsthistorik, er spricht fließend Deutsch. Nur kurz berichtet er von seiner Flucht aus Syrien nach Bayern. Den Schmerz zeigt er nicht deutlich, trotzdem merkt man anhand seiner Erzählungen, dass es ihm sehr nahe geht, besonders wenn er über seine Familie und Freunde in Syrien spricht. Er sprach recht objektiv, bei manchen Themen aber wie der Militarisierung des Konflikts konnte er seine Abscheu nicht verbergen.
Die Rückmeldungen aus der Oberstufe waren sehr positiv und einige hätten sich gewünscht, dass er genauer auf die aktuelle Lage eingegangen wäre; gerne auch hätten wir mehr Zeit gehabt. Als Fazit kann man sagen, dass wir aus der Oberstufe gerne mehr Vorträge dieser Art hätten und es ein interessanter und sehr gelungener Vormittag für uns war.
Lena Morbach